

Willkommen beim Schrebergartenverein "Am Forst" e.V.
Der Schrebergartenverein „Am Forst“ e.V. ist einer der ältesten und größten Kleingartenvereine in Jena und Umgebung. Das Gelände des Schrebergartenvereins erstreckt sich südlich des Schweizerhöhenweges bis zur Friedrich-Schelling-Straße und oberhalb des Gartenvereins „Schweizerhöhe“ bis fast zur Waldgrenze unterhalb des Bismarckturms. Gründungsjahr unseres Schrebergartenvereins war 1905 und er umfasst 186 Gärten und ca. 290 Mitglieder.
Neues & Termine

Gartenbegehung 2026
14. April 2026
Am Samstag, den 25. April 2026, von 10 bis ca. 13 Uhr,
findet unsere erste Gartenbegehung 2026 statt.
Die Begehung erfolgt wie gewohnt durch Mitglieder des
Vorstands. Bitte habt Verständnis dafür, dass wir nicht
gleichzeitig in allen Gärten sein können. Wir bitten
daher um etwas Geduld, bis wir euren Garten erreichen.
Wir möchten alle Pächterinnen und Pächter herzlich
darum bitten, während der Begehung anwesend zu
sein, damit eventuelle Fragen, Hinweise oder Probleme
direkt vor Ort besprochen und geklärt werden können.
Das erleichtert uns die Arbeit und sorgt für einen reibungslosen Ablauf.

Ein Plädoyer gegen Koniferen im Kleingarten
22. November 2025
Thujen, sind eine Pflanzengattung in der Familie der Zypressengewächse. Sie werden auch Koniferen oder Lebensbäume genannt. Sie sind neben den Eigenheimbesitzern auch bei so manchen Kleingärnter beliebt. Bei der Auswahl im Gartencenter oder manchmal auch Baumarkt oder Gartenbaubetrieb sind die Pflanzen klein und ansehnlich und keiner denkt daran, dass sie schon in wenigen Jahren an Umfang und Höhe so zunehmen, das sie zum Problem werden.
Trotz Pflanzverbot in Kleingärten sehen wir, dass es reichlich Thujen-Hecken oder Sichtschutzpflanzungen in unserer Anlage gibt.
Die Eigenschaften, wie immergrün, luftfilternd, sauerstofferzeugend sowie lärmdämmend, guter Sicht- und Windschutz wird nicht in Abrede gestellt.
Ein paar Fakten zu den Koniferen:
Die Koniferen sind meistens grün und dicht, aber der Natur weitgehend abträglich.
Wuchshöhe je nach Schnitt 6 m.
Die Koniferen werden über 3 m hoch und sind deshalb im Kleingarten verboten.
Für Vögel ist ein Eindringen in die Hecke z.B. zum Nisten fast unmöglich.
Heimischen Vögeln und Insekten bieten sie keine Nahrung.
Durch die dichte Außenschicht dringt kein nennenswerter Niederschlag in den Wurzelbereich. Folge: Trockenschäden.
Es muss viel gewässert werden, damit die Hecke ansehnlich bleibt und lebt.
Regenwürmer oder laubzersetzende Lebensformen und die davon lebenden Vögel und Igel fehlen hier.
Starker Rückschnitt bei Koniferen hinterlässt braune unansehnliche Stellen.
Folge: Die Hecken werden immer breiter und höher und behindern. Sie wachsen über die Grenzen.
Koniferen sind Zwischenwirte für den Birnengitterrost und bedrohen unsere Birnbäume in den Gärten.
Koniferen machen das Stadtbild und unsere Gartenanlage eintönig und veringern die biologische Vielfalt.
Beim Pächterwechsel im Kleingarten werden Thujen als Rodung gegengerechnet und führen zu einem verminderten Wert des Gartens.
Wir Kleingärtner wollen uns nicht einigeln und haben, bei Eintritt in den Gartenverein, die Gartenordnung anerkannt. Deshalb sollten wir uns den heimischen Laubhecken und Büschen mit Blüten und Früchten zuwenden, die Futter, Unterschlupf und Nistplätze für verschiedene Insekten-, Tier- und Vogelarten bieten.



