

Willkommen beim Schrebergartenverein "Am Forst" e.V.
Der Schrebergartenverein „Am Forst“ e.V. ist einer der ältesten und größten Kleingartenvereine in Jena und Umgebung. Das Gelände des Schrebergartenvereins erstreckt sich südlich des Schweizerhöhenweges bis zur Friedrich-Schelling-Straße und oberhalb des Gartenvereins „Schweizerhöhe“ bis fast zur Waldgrenze unterhalb des Bismarckturms. Gründungsjahr unseres Schrebergartenvereins war 1905 und er umfasst 186 Gärten und ca. 290 Mitglieder.
Neues & Termine

Gartenfest in kleinerem Rahmen am 27. Juni 2026
17. April 2026
Hallo Vereinsmitglieder und Gartenfreunde
Wir laden zum kleinen Gartenfest am
Samstag, 27. Juni 2026, ab 17:00 Uhr,
auf dem Vereinsgelände vor unserem
Vereinsheim, recht herzlich ein.
Für Getränke, Gegrilltes und Musik ist gesorgt.
Gemeinsam wollen wir ein paar schöne Stunden in
unserer Anlage verbringen, ins Gespräch kommen und
die Gemeinschaft in unserem Verein stärken. Wir freuen
uns auf ein entspanntes Beisammensein mit euch und
euren Familien. Bringt gute Laune mit.
Der Vorstand

Photovoltaik im Kleingarten
27. April 2026
Information für alle Gartenpachtende
1. Grundsätzliches
Photovoltaikanlagen können im Kleingarten erlaubt sein, wenn sie
ausschließlich der Eigenversorgung dienen
das Erscheinungsbild der Anlage nicht beeinträchtigen
keine Wohnnutzung ermöglichen
2. Zulässige Anlagenarten
Inselanlagen (Off‑Grid) – erlaubt
Versorgung von Licht, Ladegeräten, Radio, kleinen Geräten
Kein Anschluss an das öffentliche Stromnetz
Keine Anmeldung erforderlich
In der Regel genehmigungsfähig
Stecker‑Solargeräte (Balkonkraftwerke) – häufig erlaubt
Leistung bis 800 Watt
Nutzung für den eigenen Garten
Zustimmung des Vereins notwendig
Nicht erlaubt
Großanlagen
Anlagen, die Wohnnutzung ermöglichen
Baulich aufwendige Konstruktionen ohne Genehmigung
3. Bauliche Vorgaben
Sichere Befestigung der Module
Keine unzulässigen Veränderungen an der Laubendachkonstruktion
Keine freistehende Gestelle, nur auf Laubendach
4. Vor Installation unbedingt beachten
Satzung, Gartenordnung und Pachtvertrag prüfen
Schriftliche Genehmigung des Vorstandes bzw. des Regionalverbandes einholen
Technische Daten der geplanten Anlage vorlegen
5. Sicherheit
Fachgerechte Montage
Verwendung geprüfter Komponenten
Keine frei liegenden Kabel oder Stolperstellen
Brandschutz beachten
Batterien nur in geeigneten, belüfteten Räumen lagern
6. Vorgehensweise für Pächter
Vorhaben mit dem Vorstand vor Ort besprechen
Art der Anlage auswählen
Unterlagen für einen Bauantrag beim Vorstand einreichen
Genehmigung abwarten
Anlage installieren
Bei Fragen, wenden Sie sich bitte an den Vorstand!

Ein Plädoyer gegen Koniferen im Kleingarten
22. November 2025
Thujen, sind eine Pflanzengattung in der Familie der Zypressengewächse. Sie werden auch Koniferen oder Lebensbäume genannt. Sie sind neben den Eigenheimbesitzern auch bei so manchen Kleingärnter beliebt. Bei der Auswahl im Gartencenter oder manchmal auch Baumarkt oder Gartenbaubetrieb sind die Pflanzen klein und ansehnlich und keiner denkt daran, dass sie schon in wenigen Jahren an Umfang und Höhe so zunehmen, das sie zum Problem werden.
Trotz Pflanzverbot in Kleingärten sehen wir, dass es reichlich Thujen-Hecken oder Sichtschutzpflanzungen in unserer Anlage gibt.
Die Eigenschaften, wie immergrün, luftfilternd, sauerstofferzeugend sowie lärmdämmend, guter Sicht- und Windschutz wird nicht in Abrede gestellt.
Ein paar Fakten zu den Koniferen:
Die Koniferen sind meistens grün und dicht, aber der Natur weitgehend abträglich.
Wuchshöhe je nach Schnitt 6 m.
Die Koniferen werden über 3 m hoch und sind deshalb im Kleingarten verboten.
Für Vögel ist ein Eindringen in die Hecke z.B. zum Nisten fast unmöglich.
Heimischen Vögeln und Insekten bieten sie keine Nahrung.
Durch die dichte Außenschicht dringt kein nennenswerter Niederschlag in den Wurzelbereich. Folge: Trockenschäden.
Es muss viel gewässert werden, damit die Hecke ansehnlich bleibt und lebt.
Regenwürmer oder laubzersetzende Lebensformen und die davon lebenden Vögel und Igel fehlen hier.
Starker Rückschnitt bei Koniferen hinterlässt braune unansehnliche Stellen.
Folge: Die Hecken werden immer breiter und höher und behindern. Sie wachsen über die Grenzen.
Koniferen sind Zwischenwirte für den Birnengitterrost und bedrohen unsere Birnbäume in den Gärten.
Koniferen machen das Stadtbild und unsere Gartenanlage eintönig und veringern die biologische Vielfalt.
Beim Pächterwechsel im Kleingarten werden Thujen als Rodung gegengerechnet und führen zu einem verminderten Wert des Gartens.
Wir Kleingärtner wollen uns nicht einigeln und haben, bei Eintritt in den Gartenverein, die Gartenordnung anerkannt. Deshalb sollten wir uns den heimischen Laubhecken und Büschen mit Blüten und Früchten zuwenden, die Futter, Unterschlupf und Nistplätze für verschiedene Insekten-, Tier- und Vogelarten bieten.










